scharfer hahnenfuß (ranunculus acris)

wenn man einen naturnahen garten hat, muss man sich um die ansiedlung des scharfen hahnenfuß nicht kümmern, denn die auch als butterblume bekannte pflanze lässt sich dort von ganz alleine nieder.

ranunculus acris multiplex
ranunculus acris „multiplex“

der scharfe hahnenfuß (ranunculus acris) im garten

  1. standort: sonnig bis halbschattig
  2. boden: gleichmäßig feucht bis nass, humos, lehmig
  3. vermehrung: samen (naturform), teilen, ausläufer
  4. winterhart: ja

vom scharfen hahnenfuß ist meist die gefüllte sorte „multiplex“ im handel zu finden. sie kann bis zu 60 zentimeter hoch werden und blüht von april bis juni. wie auch bei einigen anderen gefüllten sorten, sind die blüten steril.

ideal ist ein sonniger standort, ein halbschattiges plätzchen wird aber auch vertragen. der boden sollte gleichmäßig feucht bis nass sein und kann etwas lehm enthalten. eher magere erde kann man anreichern, wenn man beim pflanzen etwas blumen- oder komposterde einarbeitet.

ranunculus acris soll sich auch zur bepflanzung der flachwasserzone von teichen eignen. das habe ich aber noch nicht getestet.

auf die gabe von kunstdünger verzichte ich, dafür wird ab und an mal mit teichwasser gegossen. im herbst wird der boden rund um die pflanze mit einer schicht komposterde bedeckt.

scharfer hahnenfuss

der scharfe hahnenfuß ist winterhart und muss während dieser zeit nicht geschützt werden. vermehren lässt er sich durch teilung und die naturform durch aussaat. da er nicht ganz so schnell wächst wie sein kriechender verwandter, dauert es einige zeit, bis er eine teilbare größe erreicht hat.

butterblume
ranunculus acris wildform

alle pflanzenteile des scharfen hahnenfuß sind übrigens giftig. ihr verzehr kann zu erbrechen und durchfall führen. der pflanzsaft kann hautreizungen verursachen.

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