scharbockskraut (ranunculus ficaria)

das scharbockskraut (ranunculus ficaria*) sieht nicht nur aus wie eine sumpfdotterblume im miniformat, es ist auch mit der beliebten teichpflanze verwandt. denn auch sie zählt zu den hahnenfußgewächsen.

ranunculus ficaria

seine blüten kann das scharbockskraut bereits im februar zeigen. ihm werden heilende wirkungen, wie z. b. gegen frühjahrsmüdigkeit oder bei hautunreinheiten nachgesagt. weitere infos dazu gibt es hier. von der auch bei uns heimischen pflanze sind gelb, weiß und gefüllt blühende sorten zu erhalten.

weitere namen: feigwurz, frühlingsscharbockskraut.

scharbockskraut (ranunculus ficaria)

  1. standort: sonnig bis schattig
  2. boden: gleichmäßig feucht
  3. vermehrung: samen, tochterknollen
  4. winterhart: ja

um die ansiedlung des scharbockskraut (ranunculus ficaria) im garten muss man sich nicht kümmern. an geeigneten stellen lässt es sich von ganz alleine nieder. dort kann es aber dazu neigen, sich stark und flächendeckend auszubreiten.

es bevorzugt einen gleichmäßig feuchten boden in halbschattiger bis schattiger lage. wenn die erde feucht genug ist, kommt es aber auch mit der prallen sonne zurecht.

scharbockskraut

wer nicht möchte, dass sich das scharbockskraut im garten breitmacht, muss es regelmäßig entfernen. was aber sehr schwierig bis unmöglich sein kann, wenn es sich im rasen niedergelassen hat.

zu den wirklich nervenden unkräutern zählt es allerdings nicht, denn seine vegetationsperiode (wachstums- und blütezeit) ist nur kurz. bereits im mai zieht es die blätter wieder ein …

… ganz im gegensatz zum verwandten kriechenden hahnenfuß (ranunculus repens), der, leidet man an einer unkrautintoleranz, vom frühjahr bis in den herbst entfernt werden muss.

* seit januar 2012 zählt das scharbockskraut nicht mehr zur gattung ranunculus. es heißt jetzt ficaria verna.

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